Raiffeisenbanken unterstützen neuartiges Bildungsprojekt

Aindling / Rehling (at). Ein neuartiges Bildungsprojekt „Meine Zukunft in die Hand nehmen“ läuft derzeit in der Mittelschule des Marktes Aindling. Dieser Tage stand diese Aktion besonders im Mittelpunkt, denn im Rahmen einer Einladung vieler Gäste hatte dieser Termin in der Mittelschule einen ganz besonderen Grund, nämlich die Scheckübergabe der Raiffeisenbanken Aindling und Rehling, die dieses Coachingprogramm für die Kinder finanziell großzügig unterstützen.

Karl-Josef von Seubert, der Vorsitzende vom Verein „Meine Zukunft in die Hand nehmen“ mit Sitz in Murnau  durfte zu dieser Präsentation des Lerngrogrammes durch die Ceus® Methode viele Ehrengäste begrüßen. Darunter Gabriele Schlecht von der LEW, Leiterin der Bildungsinitiative, Claudia Sperling, die Bereichsleiterin Schule- Ausbildung der Arbeitsagentur oder Anette Göllner, Leiterin der Berufsausbildung der Handwerkskammer Schwaben und weitere Gäste. Der Gruß galt auch der Schulleiterin Brigitte Beck und Herbert Greifenegger mit seiner 7. Klasse, die sich gerade mitten in diesem Projekt befindet. Unter den vielen Gästen natürlich die wichtigsten Männer dieses Vormittages, denn sie hatten Geld mitgebracht. Einmal Anton Fürst von der Raiffeisenbank Aindling mit einem Scheck in Höhe von 2 400 Euro und noch die beiden Vorstände der Raiffeisenbank Rehling, Georg Gschoßmann und Christian Baumeister, die das Projekt mit 1 000 Euro unterstützen.

Insgesamt 8 Module mit je 2 Stunden beinhaltet ein solches Bildungsprojekt, wie es derzeit bei der 7. Klasse angewendet wird und auch schon kurz vor dem Abschluss steht. Was hier genau passiert, dies bekamen die Gäste hautnah an der vorgestellten Lernmethode durch die engagierte Barbara Volkwein vom Ceus-Team erläutert, die zusammen mit Hedwig Kinzer die Kinder dieser 7. Klasse gerade durch das Modul führen.

„Es gibt ein allgemeines Unwohlsein in unserer Gesellschaft, ein Unsicherheitsgefühl, wenn wir an unsere Jugend denken“ so Karl-Josef von Seubert vom Verein „Meine Zukunft in die Hand nehmen e.V“. „Keiner weiß, wohin es mit ihr geht, was aus ihr wird und wo kann man helfen, dass sich diese Generationen für Berufe interessieren, die unser Gemeinwesen stützen“ so die weitere Feststellung des Redners, der es als ganz wichtigen Aspekt ansieht, dass die Jugendlichen die Zukunft selbst in die Hand nehmen müssen. Deshalb hat es sich dieser Verein zum Ziel gesetzt, den Kindern Leistungsbereitschaft sowie Motivation und damit Lebensfreude zu vermitteln. Dies umzusetzen ist die Aufgabe von Ceus®, die mit einfachen Methoden diese Parameter erfüllen, so der Redner. „Hier in Aindling wollen wir mit Ihrer Unterstützung ein Leuchtturm-Projekt starten, welches beispielhaft für die Region und darüber hinaus sein soll – Packen wir es an!“ so ein engagierter Karl-Josef von Seubert.

In einem rund einstündigen Referat brachte Barbara Volkwein anschaulich zur Geltung, wie durch die Umdenkmethode junger Menschen aus einem zum Teil problematischen Umfeld eine bessere Perspektive für ihr weiteres Leben ermöglicht wird. Dadurch soll auch erreicht werden dass dadurch auch die sozial Schwächeren in unserer Gesellschaft ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen.

„Umdenken und raus aus dem Gedankennebel und dem blockierten Denken, denn die Gesundheit beginnt schon im Kopf und Selbstzweifel an der eigenen Personen muss abgebaut werden“ so das Fazit. Der Motivationsknoten muß gelöst werden, dann kann auch bei den Kindern der Druck abgebaut werden und viele Probleme der Gesellschaft lösen sich viel leichter „und deshalb brauchen wir ein Umdenken in unserer Gesellschaft“ wie Barbara Volkwein betonte. Diese neuartige Lernmethode wird zwischenzeitlich nicht nur an Mittelschulen, sondern auch an Realschulen, Gymnasien, ja schon beim Katholischen Schulwerk und Lehrerfortbildung angewandt und es zeigen sich schon positive Erfolge, wie die Referentin erläuterte.

Dann gab es den noch erfreulicheren Teil des Vormittages, nämlich die Schecküberreichung für dieses aktuelle Projekt, das mit Kosten in Höhe von rund 4 800 Euro angesetzt ist. Davon übernahm die Raiffeisenbank Aindling die Hälfte der Kosten in Höhe von 2 400 Euro, den symbolischen Scheck übergab Vorstand Anton Fürst. Die Raiffeisenbank Rehling beteiligte sich, nachdem bekanntlich auch mehrere Kinder aus dem Gemeindebereich diese Mittelschule des Marktes Aindling besuchen, mit 1 000 Euro und somit ist dieses Projekt zu fast Dreiviertel finanziert, weitere Spenden sind noch erwünscht.

Gut angelegt ist die Spende der Raiffeisenbanken Aindling (2 400 Euro) und Rehling (1 000 Euro) für das Schulprojekt der 7. Klasse der Mittelschule Aindling „Meine Zukunft in die Hand nehmen). Hier im Bild nach der Spendenübergabe die 7. Klasse mit dem Klassenlehrer Herbert Greifenegger (ganz hinten links). Vorne links etwas nach hinten versetzt Karl-Josef von Seubert vom Verein „Meine Zukunft in die Hand nehmen e.V.“ aus Murnau, rechts neben ihm Anton Fürst, Bankenvorstand aus Aindling. Ganz rechts Rektorin Brigitte Beck, links daneben die beiden Vorstände der Raiffeisenbank Rehling Christian Baumeister und Georg Gschoßmann.
Bild: Josef Abt
Quelle: Aichacher Nachrichten